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Über 60 Jahre Freiheit! Die Zeit heilt aber nicht alle Wunden, die der Krieg hinterlassen hat.
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In diesem Jahr, am Vortag zum Volkstrauertag, fanden am Kriegerdenkmal die Feierlichkeiten zum Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege und der Gewaltherrschaft im 3. Reich statt.
In Anwesenheit des Gemeinderates, Vertretern der örtlichen Vereine und Bürgerinnen und Bürger hielt Pastor Frank Werner die Ansprache am Kriegerdenkmal.
Die Ortsgemeinde, i. V. Andreas Rink, die Freiwillige Feuerwehr, i. V. Markus Bach legten am Ehrenmal mit dem Soldaten einen Kranz nieder.
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Zur Erinnerung:
Am 24. Juni 1923 – 15,00 Uhr – fand die feierliche Einweihung des Kriegerdenkmals statt
Vom Reichsbund der Kriegsteilnehmer u.s.w., Ortsgruppe Malberg angeregt, wurde das Kriegerdenkmal nach einer Idee des Pastors Karl Heidger von dem Architekten Prof. Karl Wach, Düsseldorf und Peter Mathony, Remagen entworfen und nach einem von dem Künstler und Bildhauer Wilhelm Ohly, Frankfurt verfertigten Modell in der Stein- und Bildhauerwerkstätte von Wilhelm Weis, Malberg, unter Mitwirkung des Bildhauers Franz Quirin, Kyllburg in hiesigem Sandstein aus den Brüchen der Firmen Wilhelm Weis, Malberg und Wilhelm Schulte, Kyllburg ausgeführt.
Die Kosten des Denkmals wurden bestritten aus dem Reingewinn eines Tellspiels und dem Erlös der im Mai an die Kirche in Seffern verkauften Bronzeglocke. Die Gemeinde Malberg hat das Denkmal ihren 32 tapferen Heldensöhnen, die im Weltkrieg 1914 - 1918 für Heimat und Vaterland den Heldentod starben, errichtet und im Gefühle unauslöschlicher Dankbarkeit gewidmet.
Das Denkmal wurde durch eine, dem Ernst der Zeit entsprechende, würdige Feier eingeweiht und zwar durch einen feierlichen Gottesdienst am Sonntag den 24. Juni 1923 und ein feierliches Requiem am Montag den 25. Juni 1923.
In das Denkmal ist hinein gelegt worden; ein Verzeichnis sämtlicher Kriegsteilnehmer, ein Eisernes Kreuz II, Notscheine, einige Reichsbanknoten, Bilder vom Tellspiel und eine auf Pergament geschriebene Urkunde, die eingehend die Verhältnisse klarlegt, die furchtbar lasten auf unserem verdienten Deutschen Volke, die noch so schwer uns bedrücken und beugen mögen, niemals jedoch brechen sollen unsern entschlossenen Willen zum Leben, unsere heiße Liebe zum Deutschen Vaterlande und unser unerschütterliches Vertrauen auf den allwissend, gütigen und getreuen Gott.


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Bilder/Präsentation: Karl-Heinz Weis
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