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22. April 2011




23. April 2011



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Freitags und samstags sind für die Kinder Klappertage, d. h. morgens früh aufstehen, denn pünktlich um 7,00 Uhr ist Klapperbeginn.
Von Karfreitag bis zur Osterfeier - am Ostersonntag - schweigen die Glocken zum Gedenken an das Leiden und den Tod Jesu. In dieser Zeit werden die Gläubigen mit Klappern der Kinder an die Tischzeiten, Gebetszeiten und Andachten erinnert.
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Die Kinder rufen:
- morgens um 7,00 Uhr -
Et klappert Bäatglok!
- mittags um 12,00 Uhr -
Et klappert Mettisch schneid Fäät an de Paan!
- abends um 18,00 Uhr -
Et klappert Bäatglok!
oder
Dat hej as et ischt mol fier an de Mass!
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Am Ostersonntag gehen die Kinder durchs Dorf und sammeln ihren Lohn fürs Klappern ein. Süßigkeiten, Geld und viele Ostereier kommen dann in den Korb. Der Lohn fürs Klappern wird an die Klapperkinder aufgeteilt.
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Ihr Spruch:
Aija rous, et Klappern ass aus!
Ostersonntag klappern die Erwachsenen. Gegen 5,00 Uhr ziehen sie durchs Dorf und verkünden die Auferstehung Jesus.
Sie rufen:
Stiet opp – Stiet opp – et ass Usterdaach,
de Hoasen sprengen iewer de Baach.
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Klapperkinder aus Vorjahren













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Bilder - Text:
Udo Müller & Karl-Heinz Weis
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