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Einsegnung der Kapelle 03. Juni 1951
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Am Wege nach Malbergweich stand gleich rechts vor der "Hardt" seit vielen, vielen Jahren eine Kapelle zur schmerzhaften Mutter. In den beiden Weltkriegen wallfahrten viele Frauen u. Mädchen dorthin u. beteten für ihre im Felde stehenden Männer u. Söhne.
Bei der Panzerschlacht 1.März 1945 (Staffelstein-Malbergweich) wurde dieses Kapellchen leider total zerstört. 1950 / 51 gingen die Heimkehrer von Malberg u. Malbergweich ans Werk, die Kapelle wieder neu erstehen zu lassen. Den Plan hat der Bauingenieur Hubert Schmitt von hier gemacht.
Die meisten Arbeiten wurden umsonst gemacht. Bauwerk, Türe u. Fenster wurden gestiftet. Die "schmerzhafte Mutter" stammt aus der Bildhauerei des Klosters "Maria Laach". Die Haussammlungen hatten 2200 DM ergeben u. deckten die Unkosten wie Schiefer, Zement, Maurerarbeiten. Die Schulkinder von Malberg hatten auch ein Fenster gestiftet.
Am 3. Juni 1951 fand die feierliche Einsegnung der Kapelle statt. Unter großer Beteiligung gingen in feierlicher Prozession die Malberger mit Musik zur Kapelle. Von der anderen Seite kam die Prozession von Malbergweich. Musikstücke u. Lieder des Kirchenchores umrahmten die Feier.
Nach einer Ansprache von Amtsbürgermeister Fösl hielt der Hochwürden. Herr Abt von Himmerod die Festpredigt. Danach segnete er die Kapelle ein. Nun wird mancher seine Sorgen zur schmerzhaften Mutter bringen u. Fürbitte erflehen.

1 9 5 1 Entwurf Blumenteppich vor der Hardt von Volksschullehrer Jakob Becker, Malberg
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Erster Blumenteppich vor dem Kapellchen vor der Hardt zur Einweihung der im Krieg zerstörten Kapelle. Gelegt von den Schulkindern von Malbergweich.
Bilder: Jakob Becker - Karl-Heinz Weis Präsentation: Karl-Heinz Weis
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. August 2010 um 20:44 Uhr |