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Der bis heute zum Schloss gehörende Garten liegt am Fuß des Schlossberges im Winkel von Tellstraße und zum Kylltal. Er wird von unverputzten Bruchsteinmauern mit Spitzkamm eingefasst und auf halber Länge durch eine Terrassenmauer quer geteilt; das Zugangs- und die beiden Zufahrtstore flankieren schlichte Steinpfeiler.
Das eingeschossige Hopfenhaus selbst steht mit dem Giebel zur Tellstraße in der südöstlichen Gartenhälfte und wurde wohl im fortgeschrittenen 19. Jahrhundert erbaut. Das vom Garten aus zugängliche Untergeschoss diente zur Aufbewahrung von Gerätschaften, das von der Straße her erschlossene Hauptgeschoss zum Trocknen des Hopfens. Den Luftzutritt ermöglichten kleine, kreisrunde Öffnungen, die auf allen vier Seiten in regelmäßigen Abständen angebracht sind.
Tür und Fenster des Hauptgeschosses stammen möglicherweise aus einer späteren Zeit, in der das Haus zum Bewohnen hergerichtet wurde; der Türflügel lässt sich in den Anfang des 20. Jahrhunderts datieren. Keine modernen Veränderungen.
Das Haus ist als eines der letzten Dokumente für den umfangreichen Hopfenanbau im Kylltal im 19. und frühen 20. Jahrhundert von besonderer Bedeutung.
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Bilder: Christian Schmidt
Präsentation: Karl-Heinz Weis
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. August 2010 um 14:14 Uhr |